Das SOSA™-Konsortium setzt neuen Standard im Verteidigungsbereich

 

 

Mit dem Ziel, gemeinsam offene Standards und Best Practices für High Performance-Verteidigungssensorsysteme zu entwickeln, wurde das SOSA-Konsortium in Abstimmung zwischen Industrie und Regierung gegründet. Kosten sollen so gesenkt und der Beschaffungsprozess im Verteidigungsministerium rationalisiert werden, um die Einführung neuer Technologien zu erleichtern. Hierbei sollen Probleme bei Interoperabilität und Kosten proprietärer Architekturen drastisch reduziert werden. Zukünftige bahnbrechende Entwicklungen werden so kosteneffizient möglich und ausbaufähig.

 

Die Vision des SOSA-Konsortiums ist dabei der Aufbau einer tragfähigen, hersteller- und plattformunabhängigen, offenen, modularen Referenzarchitektur. Dieser Ansatz soll sowohl die Integration von Sensorsystemen als auch zukünftige System-Upgrades einfacher und schneller machen. Dabei sollen alle Möglichkeiten zur Kostensenkung bis zur Einsatzreife von Systemen ausgeschöpft werden. Je schneller ein Lieferant ein System in Betrieb nehmen kann, desto kosteneffizienter kann das Projekt sein und gleichzeitig Ressourcen für andere Sensorprojekte freisetzen.

 

Der umfassende Standardansatz, den das SOSA-Konsortium verfolgt, macht Systeme flexibler, sie je nach Bedarf und Technologiemöglichkeiten häufiger updaten zu können.

 

SOSA wird so zu einem entscheidenden Instrumentarium, um fortschrittlichste Verteidigungssysteme zu entwickeln.

 

WIE DER SOSA-TECHNICAL STANDARD WICHTIGE DESIGN-ELEMENTE BEEINFLUSST

 

Der SOSA-Technical Standard bezieht für die Entwicklung von Echtzeit-Sensorlösungen alle Aspekte der Systemarchitektur, einschließlich Hardware, Software, elektromechanischer und branchenbezogener Elemente ein. Der SOSA Technical Standard nutzt dazu auch bestehende und neu aufkommende Standards wie OpenVPX, FACE™, OMS, CMOSS, HOST und VICTORY.

 

Ein entscheidender Vorteil des SOSA Technical Standard ist so die Möglichkeit für Designteams, zwischen Projekten zu wechseln, ohne eine völlig neue Architektur oder einen neuen Designansatz erlernen zu müssen. Ein Ziel dabei ist es, dass SOSA-Module, die auf einer Plattform entwickelt und erprobt wurden, leicht auf anderen Plattformen integriert werden können, vielleicht sogar von einem völlig anderen Anbieter. Leicht integrierbare SOSA-Module können so Anbietern oder Spezialfirmen helfen, die Entwicklung einzigartiger Funktionen oder Fähigkeiten von Verteidigungssystemen zu rationalisieren. So wird SOSA zum Treiber für Innovation, indem es die Entwicklung neuer, neuartiger und intelligenterer Systemfunktionalitäten anregt.

 

Darüber hinaus schaffen die Definitionen einen offenen Rahmen, der die Interoperabilität und Austauschbarkeit von Hardware und Software erleichtert. So werden diese standardisierten Hard- und Softwareschnittstellen die zusätzlichen Kosten und Skalierbarkeitsprobleme proprietärer Systeme und mit all ihren Einschränkungen drastisch reduzieren. Am Ende stehen hochgradig anpassungsfähige C4ISR-Systeme mit geringeren Lebenszykluskosten und der Fähigkeit, in kürzester Zeit auf sich ändernde Anforderungen zu reagieren.

Zahlreiche Untergruppen befassen sich mit spezifischen Aspekten des Standards. Dazu gehören Gruppen, die sich mit System- und Sensormanagement, Sicherheit, Intermodul-Interaktionen und Fragen der niedrigen Latenz sowie der Konformität beschäftigen.

 

Sie möchten mehr über SOSA™ erfahren? Bleiben Sie auf dem Laufenden!

 

In zukünftigen Blog-Beiträgen werden wir Aspekte erörtern, wie SOSA die Art und Weise verändert, wie Systeme integriert und eingesetzt werden, z. B. das SOSA-Architekturmodell, Hardware Slot- und Modulprofile sowie Funktionen auf Systemebene wie Sicherheit und Systemmanagement.

 

Hier können sie unser aktuelles SOSA™-Whitepaper herunterladen:

Driving VPX Market Innovations with SOSA™ Technical Standard

 

 

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