Im Wandel der Zeit: Aktuelle Marktentwicklungen belegen die Nachfrage nach Qseven COM   

 

Die Meinungen darüber, wer der beste oder berühmteste Film- oder Popstar ist, gehen meist weit auseinander. Ein aktuelles Beispiel dafür ist der Film "A Star is Born": Lady Gaga ist in der Hauptrolle großartig. Andere Filmfans dagegen argumentieren, dass die Streisand in der früheren Version genauso gut oder sogar besser war – schließlich hat sie hat mit dieser Rolle einen Oscar gewonnen.

 

Für Embedded Designer und Entwickler kann die Entscheidung darüber, welches die beste Standard Small Form Factor Architektur für Computer-on-Module (COM) ist, gleichermaßen emotional sein. Seien wir ehrlich, schon bisher ist diese Art von COMs sehr gefragt. Die zunehmende Bedeutung des Industrial Internet of Things (IIoT) wird ihre Popularität aber zukünftig in ungeahnte Höhe schnellen lassen.

 

Sie sind das Herzstück für zahlreiche Anwendungen, von der Fabrikhalle über Infotainment- bis hin zu Transport- und Medizinprodukten. Sie müssen nicht nur sehr klein, dünn und leicht sein, sondern auch robust und energiesparend. Gleichzeitig sollen sie genügend Platz bieten, um die notwendigen Prozessoren und den Speicher unterzubringen. Hinzu kommt die Forderung nach mehreren Schnittstellenoptionen für Peripheriegeräte, Konnektivität, Grafik, Kamera, Audio und so weiter.

 

Welche kleine COM würden Sie also in die "Hall of Fame" einführen?   

Wie COM Express Mini verfügt auch Qseven wegen seiner technologischen Verfügbarkeit und hohen Zuverlässigkeit weltweit über eine große, loyale Fangemeinde sowie über einen beneidenswert guten Ruf. Es kam bereits 2008 auf den Markt; knapp zwei Jahre später folgte mit nahezu den gleichen Spezifikationen COM Express Mini. SMARC, das 2013 auf der Bildfläche erschein, ist dagegen der Neuling im Bunde.   

 

Designer und Entwickler, die sich sowohl auf x86- als auch auf ARM-basierte Anwendungen konzentrieren, stehen deshalb vor der Entscheidung, sich entweder für Qseven oder für SMARC entscheiden zu müssen. Der Grund dafür ist, dass COM Express Mini rein x86-basiert ist. Interessanterweise wurde Qseven ursprünglich für x86 konzipiert und entwickelte sich aber dann langsam auch in Richtung ARM, während es bei SMARC genau entgegengesetzt lief.  

 

Sie haben die Wahl

SMARC hat der Anwendergemeinde zweifellos viel zu bieten, besonders wenn es gilt, völlig neuen Non-Legacy-Anwendungen zu realisieren. Es hat mit einer Anzahl von 314 auch mehr Pins, als Qseven mit seinen 220. Das kann mal mehr, mal weniger wichtig sein – je nachdem, ob eine größere oder weniger große Zahl an Schnittstellen angebunden werden muss. Aber gerade wegen seiner Pin-Dichte eignet sich Qseven  ideal für Edge- und hochintegrierte Industrieanwendungen. Darüber hinaus bietet es den Kunden, dank seiner technischen Reife und Kontinuität sowie der großen, vielfach installierten Basis ein ausgereiftes und engagiertes Entwickler-Ökosystem.

 

Diese Faktoren, verbunden mit der gerade verfügbaren Menge aktueller NXP i.MX7/i.MX8- und Intel-Prozessormoduloptionen, sind für Entwickler und Benutzer gute Gründe, sich weiter an eine COM-Architektur zu halten, die sie kennen und der sie vertrauen. Der Stern von Qseven ist also noch lange nicht verblasst.     

      

Die neue i.MX7-Version bietet 2 x Gigabit-Ethernet-Ports und ist damit als robuste, kostengünstige IoT-Konnektivitätslösung für Gateway- und Routing-Anwendungen ideal geeignet.  

 

Eine vertrauenswürdige Plattform

Viele ältere Programme favorisieren für Upgrades und technische Aktualisierungen nach wie vor  Qseven COM-Module. Als Kriterium stehen dabei Zuverlässigkeit sowie die Vertrautheit mit der Technologie an erster Stelle. Bei vielen Anwendungen ist es schlichtweg nicht wirtschaftlich, unpraktisch oder technisch unnötig, sie nur aufgrund des Versprechens zu ersetzen, dass leistungsfähigere Formfaktoren erzielt werden können. Bestehende Anwender, die bereits Carrier-Karten, Netzteile und Displays für ihre Embedded-Produkte besitzen, können sich zudem auf einen einfachen Upgrade-Pfad verlassen, der die Vorzüge der neusten x86er und ARM-Prozessoren unterstützt.

 

Traditionell wird Qseven als der kleine Formfaktor COM bezeichnet, der sich am besten für tief eingebettete Industriedesigns eignet, die für den Einsatz in rauen Umgebungen konzipiert werden. SMARCs dagegen verfügt im Bereich der Grafikschnittstellen über überlegene Attribute, was es zu einer logischen Option für funktionsreiche Multimedia-Anwendungen macht. Dazu gehören beispielsweise Infotainment-Lösungen oder Echtzeitbeschilderung.

 

Vor etwa zwei Jahren hat SGET dann die Qseven-Version 2.1 veröffentlicht. Diese aktualisierte Version der COM-Architektur befasst sich mit der Unterstützung der neuesten Hochgeschwindigkeitsbusse wie USB, SATA, Gigabit Ethernet, Display Port und LVDS. Seitdem sind neue Prozessorvarianten entstanden. Dazu zählt für x86 die gesamte Palette der neuesten IoT-fähigen Embedded-Prozessoren von Intel, darunter die Intel AtomTM Prozessor der E3900 Serie sowie der Intel Pentium® Prozessor N4200 und Intel Celeron® Prozessor N3350. Diese sind auf eine hohe Rechenleistung und grafikintensive Anwendungen ausgelegt.

 

Sie bieten sich aber auch für den Einsatz mit ARM an, da die neuesten NXP i.MX7-Prozessoren im Vergleich zu i.MX6 erheblich effizienter sind. Damit sind sie prädestiniert für Anwendungen, die in Umgebungen mit geringer Akkuladung laufen, wie auf Smartphones und Tablets sowie für Embedded Routing und Gateway-Geräte in IIoT-Umgebungen. Darüber hinaus haben ARM-Entwickler, die Qseven verwenden, mit dem in Kürze verfügbaren i.MX8X Zugang zu einer Verarbeitungsleistung, die mit der des Intel AtomTM vergleichbar ist und deutlich verbesserte Grafikfunktionen bietet.

 

Kontron unterstützt alle drei branchenführenden COM-Formfaktoren

Kontron ist eines der ersten Unternehmen, das Qseven-Module mit dem neuesten i.MX7-Prozessor sowie neue x86-Lösungen und einen Evaluation Carrier anbietet. Das bedeutet, dass unsere Kunden von einem nahtlosen One-Stop-Erlebnis profitieren.

 

Wie alle aktuellen Kontron Embedded Boards und Controller sind sie IoT-fähig und bieten eine tiefgehende Softwareintegration.  Ein weiterer Vorteil für Entwickler ist die Integration der hardwarebasierten Embedded Security Solution Approtect von Kontron. Kontron ist der erste ECT-Hersteller, der in seine COM- und Motherboards einen umfassenden Sicherheitsschutz integriert hat.

 

Unser Versprechen für die Zukunft: Kontron wird durch seinen umfassenden Support, seine langfristige Produktverfügbarkeit und seinen nachgewiesenen Ruf als Innovator und Standardisierer von COM-Modulen dazu beitragen, dass der Qseven-Formfaktor stets aktuell und einsatzfähig bleibt!  

 

Welcher ist Ihr Favorit unter den COM-Stars? 

 

Weitere Informationen über Kontrons Angebot an IoT-fähigen Qseven COM-Modulen finden Sie unter:

https://www.kontron.de/products/boards-and-standard-form-factors/qseven

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