Outsourcing hilft medizinischen Unternehmen dabei, sich auf Kernkompetenzen zu konzentrieren und Innovationen voranzutreiben 

Der weltweite Markt für medizinische Geräte bietet Herstellern eine Vielzahl an Möglichkeiten, stellt sie gleichzeitig aber auch vor signifikante Herausforderungen. Nach einem im Jahr 2016 veröffentlichten Bericht der International Trade Administration (ITA), werden alternde Gesellschaften, sowie die steigende Lebenserwartung weltweit die Nachfrage nach medizinischen Geräten weiter ankurbeln. Derzeit zeigt der US-Markt die höchste Nachfrage, allerdings sind auch die Europäische Union (EU), Japan und Kanada extrem große Märkte für medizinische Produkte. Diesen stabilen Märkten bescheinigt der Report vergleichsweise geringe Wachstumsraten von jährlich 3 bis 5 Prozent. Dennoch rechnen Analysten weltweit mit einem kontinuierlichen Wachstum in diesem Marktsegment. Der „Worldwide Medical Devices Forecast to 2020“ rechnet damit, dass die Umsätze in Amerika, dem asiatisch/pazifischen Raum sowie in Europa und Afrika von 339,5 Milliarden US-Dollar im Jahr 2016 bis 2020 auf 435,8 Milliarden wachsen werden.

 

Laut einer Studie der EU-Kommission liegt der Gesamtumsatz bei medizinischen Geräten in der EU aktuell bei rund 100 Milliarden Euro. In diesem Sektor sind derzeit rund 25.000 Firmen tätig, davon rund 95 Prozent kleine und mittelgroße Betriebe (KMU).

 

Outsourcing kann den Markt vorantreiben

Medical Equipment OEMs sind eine Säule des Marktes, müssen sich aber individuellen Herausforderungen stellen. Kleinere Unternehmen haben häufig limitierte Entwicklungsbudgets und Infrastrukturen sowie eine dünnere Personaldecke. Outsourcing könnte ihnen in dem wettbewerbsträchtigen Marktsegment zu mehr Erfolg verhelfen. Größere Unternehmen dagegen sind häufig nur wenig agil und müssen Kosten reduzieren. Outsourcing Unternehmen können medizinische OEMs jeder Größe dabei unterstützen, ihre Design- und Entwicklungszeiten zu beschleunigen und schneller in den Produktionsprozess einzutreten. Das wird Unternehmen helfen, ihre Position in einem wettbewerbsträchtigen Markt zu festigen.

 

Im Bereich der medizinischen Produkte zeigen sich sowohl national, als auch international zahlreiche Herausforderungen. Sie können sich auf die Innovationskapazität und die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen auswirken. Diese müssen daher sowohl die Bedürfnisse der Patienten, als auch ihre eigenen finanziellen Rahmenbedingungen gegeneinander abwägen. Zusätzliche Herausforderungen gibt es in den Bereichen Forschung und Entwicklung, durch die rasante Weiterentwicklung von Technologien sowie bei der Nachhaltigkeit. Darüber hinaus müssen Unternehmen Regeln beachten, die für den internationalen Handel sowie für globale Kooperationen gelten.

 

Embedded Computing ist für medizinische Produkte essentiell

Der wettbewerbsträchtige Gesundheitsmarkt erfordert es, dass Unternehmen einerseits mit dem Tempo von Innovationen mithalten, andererseits aber auch die Anforderungen von Kunden erfüllen. Eine Herausforderung stellt die neueste medizinische Infrastruktur dar sowie die Notwendigkeit, verschiedene technologische Komponenten zu integrieren. Dazu kommt Big Data aus unterschiedlichsten Quellen. Hoch performante und hoch verfügbare Embedded Computing Plattformen, die auf den modernsten, schnellsten und effizientesten Prozessoren basieren, sind für dieses Marktsegment ebenso essentiell. Der Designzyklus von medizinischen Produkten ist meist ein vielschichtiger Prozess. Die Kosten sind hoch und schlagen sich negativ auf die Profitabilität nieder. Outsourcing kann hier eine Lösung bieten – für Start-ups und kleinere Unternehmen ebenso, wie für große Konzerne.

 

Kooperationen im Bereich medizintechnischer Produkte wollen aber wohl überlegt sein. Im Vorfeld sollten mehrere Fragen beantwortet werden:

  • Hat der mögliche Partner genau die technische Erfahrung, die ein OEM von medizinischen Produkten benötigt?
  • Bietet er attraktive Konditionen?
  • Hat er die notwendigen Kapazitäten, um ein Projekt im vorgegebenen Zeitrahmen zu bewältigen?
  • Bietet er einen Service, der die individuellen Anforderungen eines Unternehmens abdeckt?

Embedded Computing Technologien beispielsweise sind ein grundlegender und sehr wichtiger Bestandteil jedes Designs für den medizinischen Bereich. Einige Hersteller haben selbst nicht die notwendige Kompetenz zur Entwicklung von Embedded Computern und benötigen daher die Expertise externer Ingenieure. Unternehmen, die Kontron als Outsourcing Partner wählen, können auf eine tiefgehende Design-Erfahrung bauen und dadurch ihren Return-on-Investment (ROI) maximieren. Kontron hat eine lange Erfahrung im Embedded Computing Markt und verfügt auch über spezielles Wissen aus der medizinischen Industrie. Dieser Hintergrund hilft OEMs dabei, kontinuierlich mit den schnellen technologischen Veränderungen Schritt zu halten. Kontron verfügt in allen Bereichen der medizinischen Entwicklung über eine langjährige Expertise, angefangen bei der Patientenbetreuung, über die Diagnostik und Bildverarbeitung bis hin zur Radiologie sowie bei Instrumenten für Untersuchungen. Deshalb kann das Unternehmen seine Partner dabei unterstützen, ihre Produktanforderungen präzise zu erfüllen und dabei sowohl zeitliche, wie auch budgetäre Vorgaben zu erfüllen. OEMs können ihre Produkte so schneller auf den Markt bringen und dabei gleichzeitig ihre Betriebskosten senken sowie den Langzeitbetrieb ihrer Produkte sicherstellen.

 

Qualität und Service sind die Schlüssel zum Erfolg

Qualität ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für medizinische Geräte und im hart umkämpften Gesundheitsmarkt eine Säule des Geschäftserfolges. Kontron bietet seinen Partnern eine durchgängig überwachte Lieferkette. Diese garantiert die intensive Kontrolle einer Vielzahl von Komponenten und Materialien mit ihren unterschiedlichen Anforderungen sowie von begleitenden Standards und verbindlichen Regeln. So sind die Kontron Niederlassungen nach ISO 13485 zertifiziert und beachten zudem alle geforderten Prozess-Standards für medizinische Geräte. Zusätzlich sind alle Produkte nach UL Spezifikationen (SCA, CQC, BDE und TÜV) zertifiziert. Ein weiteres Beispiel für den hohen Qualitätsstandard ist Kontrons fortschrittliches Proactive Corrective and Preventive Action (CAPA), welches bei Reklamationen oder Compliance-Verstößen eingesetzt wird. Das Verfahren basiert auf der 8D-Methode zur Problembehebung und wird durch das CAPA Tool unterstützt. Aktionen können so schneller angestoßen werden, um Schwierigkeiten zu erkennen und zu korrigieren, sowie wiederholt auftretende Probleme zu eliminieren.

 

Neben der Qualität sind Service und Support weitere Schlüsselfaktoren für den Erfolg im Markt für medizinische Produkte. Kontron betreibt globale Technik-Zentren in Europa, Asien und Nordamerika, um seine Kunden weltweit zu unterstützen. Durch dieses Service-Netzwerk kann Kontron in allen Zeitzonen einen schnellen Support sowie einen personalisierten Service bieten. Das hilft medizinischen OEMS, innovative Gesundheitslösungen zu entwickeln und ihre Wettbewerbsposition zu stärken.

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