Zeit-Druck: KI-Inspektionssysteme mit dem neuesten KISS-Server von Kontron entlasten Druckereien und Hersteller von 3D-Druckkomponenten hinsichtlich Zeitdruck und hohen Qualitätsansprüchen.  

 

 

Die Druckindustrie ist heute wettbewerbsgeprägter denn je. Maximale Produktivität, minimale Makulatur, Konsistenz und hohe Qualität sind unerlässlich, da selbst kleinste Fehler in der Druckproduktion das Potenzial haben, die Qualität ganzer Auflagen zu beeinflussen.

 

Aber Schriftfehler, Farbprobleme, Papierfalten und Verunreinigungen in wichtigen Druckerzeugnissen wie Broschüren, Produktverpackungen, Hochglanzmagazinen und auflagenstarken Zeitungen zu identifizieren, bevor es zu spät ist, kann zum umfangreichen Problem werden. Im besten Fall ist eine schlechte Qualität für jede Druckerei nur sehr peinlich, im schlimmsten Fall ist sie extrem kostspielig und birgt möglicherweise das Risiko, Kunden zu verlieren. 

 

Druckfehler können und werden auftreten – das ist einfach menschlich. 

Es gibt natürlich mehrere Nachteile, wenn man sich auf manuelle Methoden zur Kontrolle der Druckqualität verlässt. Sie sind subjektiv geprägt und erfahrungsbezogen. Zudem sind Menschen anfällig für Ermüdungserscheinungen. Dazu sind diese Methoden sehr zeitaufwendig und damit sehr kostspielig durch hohe Personalkosten. 

 

Um die fortlaufende Druckqualität zu beurteilen, muss der Prüfende das Druckprodukt nach verschiedenen Kriterien im Blick behalten. Der einfachste und altbewährteste Weg ist die visuelle Inspektion einzelner Blätter von Hand, um festzustellen, ob das Druckerzeugnis Mängel wie Farbschlieren oder Flecken aufweist. Selbst wenn Druckmaschinen heute auf höchstem Qualitätsniveau arbeiten, können aber einige qualitätsmindernde Mängel vom Menschen schwer erkannt werden, egal wie effizient und erfahren er ist. Nicht funktionierende oder zu schwache Druck-Düsen, Spritzer, Kratzer, Flecken, Knicke, Streifen, Farb- und Registerabweichungen können ebenso wie Farbtonschwankungen alltägliche Probleme sein. Für Qualitätskontrolleure also eine erhebliche Herausforderung.

 

In der hart umkämpften Druckindustrie von heute muss die Qualität der Produkte auf Anhieb stimmen. 

Professionelle Druckereien sind heutzutage permanent unter Zeit-, Kosten- und Leistungsdruck , viele Kunden verfolgen zunehmend eine Null-Fehler-Toleranz-Politik. Da ist Geschwindigkeit gefragt, um maximale Produktivität bei perfekter Qualität und minimaler Materialverschwendung gewährleisten zu können. Vollautomatische Inspektion kann eine Lösung sein, um eine uneingeschränkte, sichere und zuverlässige Qualitätskontrolle zu garantieren.

 

Durch den Einsatz modernster Bildverarbeitungstechnologie mit Line Scan Kameras und Bildsensoren können KI-fähige Druckqualitätssicherungssysteme fehlerhafte Druckobjekte sofort erkennen und melden. So können beispielsweise Contact Image Sensoren (CIS), die an den Druckmaschinen montiert sind, vor jedem Druckvorgang prüfen, ob alle Druckdüsen funktionsfähig und korrekt positioniert sind, oder entsprechend warnen. In der Regel speichert eine integrierte Datenbank die Prüfergebnisse und liefert umfassende Informationen für eine objektive und vollständige Dokumentation der Qualität. Tatsächlich können Line Scan Kameras und CIS-Bildverarbeitungstechnologie selbst bei höchsten Druckgeschwindigkeiten und Farbauflösungen einen nahezu 100% fehlerfreien Druck gewährleisten und gleichzeitig Farbstabilität und Konsistenz während des gesamten Druckprozesses garantieren. 

 

KI-fähige visuelle Qualitätskontrolle gewährleisten höchste Qualität im industriellen 3D-Druck

 

Automatisierte KI-Inspektionslösungen sind auch für den industriellen 3D-Druck - auch bekannt als AF (Additive Fertigung) - geeignet. 

Tatsächlich werden sie von vielen Herstellern als unerlässlich für eine sicherere Qualitätskontrolle bei Konsistenz und Zuverlässigkeit von Komponenten gesehen. Schließlich kann der 3D-Druck ein enormes Potenzial für bisher unmögliche Designs bieten, aber die Differenz von wenigen Mikrometern in den Abmessungen einer Maschine oder Fahrzeugkomponente kann sich hier schnell als fatal, im schlimmsten Fall als tödlich erweisen.

 

Bis vor kurzem waren spezialisierte, hochleistungsfähige Computerressourcen potenziell limitierende Faktoren für die Weiterentwicklung der automatisierten Qualitätskontrolle im Bereich des industriellen 3D-Drucks. Der Zugriff auf die erforderliche Rechenleistung war bislang ein großes Hindernis bei der Verarbeitung der gigantischen Menge an Videodaten, die bei der Echtzeit-Überwachung von 3D-Druckprozessen anfallen. 

 

Mit der wachsenden Nachfrage nach additiver Fertigung/3D Druck in Produktionsumgebungen wird auch speziell entwickelte Simulationssoftware zunehmend verfügbar. Kombiniert mit KI-fähigen und leistungsstarken Hardwareplattformen mit Hochleistungs-GPUs werden Echtzeit-Qualitätskontrollsysteme erst möglich. 

 

Kontrons neueste Serverlösung für automatisierte KI-Druckinspektionssysteme 

Kontron hat dazu kürzlich einen neuen leistungsstarken Industrieserver vorgestellt, der die wachsenden Anforderungen an die Echtzeitverarbeitung und -speicherung von KI-fähigen Inspektionssystemen erfüllt. 

Der neue KISS V3 4U SKX verfügt über Dual Intel® Xeon® SP Prozessoren, bis zu drei doppeltbreite High-End-GPU-Karten (z.B. NVIDIA® TESLA® V100, NVIDIA® T-4 GPU) für eine extrem hohe GPU-Leistung und für erweiterte Speichermöglichkeiten können bis zu acht 2,5"-Laufwerksschächte bestückt werden.

 

Für viele Druckereien und Hersteller von 3D-Druckkomponenten unter hohem Zeitdruck kann eine KI-fähige Qualitätskontrolle die langerwartete Lösung sein. Wer würde da die Dinge auch nur einen Moment länger dem Zufall überlassen wollen?

 

Weitere Informationen zu den KISS Rackmount-Serverlösungen von Kontron finden Sie hier:

https://www.kontron.de/industries/automation/products/rack-mount-systems

 

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