Baustein-Prinzip minimiert das Designrisiko für Industrie-PCs

 

Keine Frage: Komponenten für das industrielle Umfeld sind mit besonderen Herausforderungen konfrontiert. Die Anforderungen an die Komponenten sind hoch. Sie müssen extreme Hitze oder Kälte aushalten, bei hoher Staubbelastung oder in feuchten Bereichen kontinuierlich ihren Dienst tun und auch dann noch funktionieren, wenn es zu starken Vibrationen oder anderen Belastungen kommt. Industrie-Monitore und Panel-PCs haben ihren Platz an der Produktionsstraße oder im Außenbereich eines produzierenden Unternehmens und müssen sich problemlos an die jeweiligen Bedingungen einer Umgebung anpassen können. Das ist eine Herausforderung für die konstruktive Gestaltung, die verwendeten Materialien, aber auch die Software der Geräte. Das Gehäuse muss extrem robust, das Glas besonders bruchsicher und die Bedienelemente müssen funktionell und leicht zu handhaben sein.

 

Industriekunden verlangen stabile Produkte mit einem breiten Funktionsumfang sowie Industrierechner, die sich an unterschiedliche Umgebungen und Einsatzfelder anpassen lassen, damit Prozesse jederzeit problemlos abgewickelt werden können. Meist muss dafür in unterschiedliche Geräte investiert werden oder es sind langwierige und kostenintensive Anpassungen notwendig. Eine Herausforderung für viele Hersteller. Nicht so für Kontron. Mit unserem modularen Konzept für Industrie-Monitore und Panel-PCs lassen sich auf der Basis von getesteten Standardkonfigurationen und -komponenten individuelle Lösungen realisieren.

 

Komponentenvielfalt für mehr Flexibilität

Kontron bietet bereits eine Vielzahl seiner Systeme in flexiblen und leistungsfähigen Standardkonfigurationen an, erlaubt allerdings auch weitere Anpassungen an gegebene Anforderungen mittels eines durchdachten modularen Designs mit definierten internen Schnittstellen. Auf diese Weise lassen sich aus einem Basisprodukt individuelle Geräte konfigurieren. CPU-Boards, Displays, Eingabeeinheiten, Massenspeicher sowie IO-Erweiterungen oder Spannungsversorgungen können für jedes Gerät individuell angepasst werden, um die entsprechenden Bedürfnisse zu erfüllen. Ist beispielsweise an einem Arbeitsplatz ein Monitor mit besonders brillanter Darstellung und vielen Details gefragt, kann aus dem Komponentenportfolio das entsprechende Produkt gewählt werden. An anderer Stelle mag in einer Industrieumgebung dagegen eine Anzeigeeinheit in einer Größe mit traditionellem 4:3 Seitenverhältnis notwendig sein, um vorhandene Visualisierungen weiterhin verwenden zu können. 

 

Die Auswahlmöglichkeiten lassen sich auf alle weiteren Funktionselemente übertragen, seien es Gehäuse, Touch-Technologie oder die Spannungsversorgung, um nur einige Beispiele zu nennen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Auf der Basis von Standardgeräten werden entsprechend individueller Anforderungen Lösungen erarbeitet – und zwar schnell, einfach und kosteneffizient. Die Standardgeräte samt der enthaltenen Standardkomponenten sind bereits in Serienproduktion und haben eine entsprechend hohe Zuverlässigkeit und den damit einhergehenden Reifegrad. Dies bildet ein solides Fundament für individuelle Lösungen.

 

Schnelle Individuallösung zu attraktiven Kosten

Kontron kann für individuelle Kundenlösungen auf vorhandene Standardkonfigurationen und vielfältige standardisierte Funktionsblöcke zurückgreifen und zu attraktiven Konditionen zeitnah individuelle Systeme für jeden Einsatzzweck realisieren. Dieses Prinzip vereinfacht auch die schnelle Bereitstellung von Prototypen für neue Umgebungen und minimiert hier das Designrisiko. Meist sind nur geringfügige Anpassungen erforderlich, um eine gegebene Problemstellung zu lösen.

 

Häufig werden im Industrieumfeld Panel-PCs und Displays in unterschiedlichen Varianten und mit verschiedenen Bildschirm-Größen verwendet. Das bedeutete bisher zwangsläufig auch eine breite Palette unterschiedlicher Geräte mit unterschiedlicher Software mit dem damit verbundenen Wartungsaufwand. Das modulare Kontron-Konzept ermöglicht es dem Kunden, über unterschiedliche Display-Größen hinweg, identische Software-Images einzusetzen. Neben den Panel-PCs sind ebenso Industrie-PCs mit identischen Recheneinheiten verfügbar, so dass auch hier das entsprechende Softwareimage zum Einsatz kommen kann. Das minimiert den Wartungsaufwand und die aufwendige Koordination unterschiedlichen Prozessor-Plattformen entfällt.

 

Schwierige Umgebung, einfache Lösung

Die Einsatzgebiete umfassen ein breites Spektrum. So baut ein Kunde beispielsweise Maschinen in unterschiedlichen Ausführungen, die je nach Größe und Einsatzgebiet mit entsprechenden Industrie-PCs und Monitoren bestückt werden müssen. In einer kompakten Ausführung der Maschine bietet sich dafür ein integrierter Panel-PC an. Der Platzbedarf sowie die Kosten dafür sind gering. Bei größeren Maschinen mag es notwendig sein, Display und PC getrennt voneinander zu installieren oder sogar mehrere Bildschirme zu verwenden. Mit dem modularen Kontron-Konzept kein Problem, durch den Einsatz identischer Recheneinheiten kann auf allen Geräten eine einheitliche Software betrieben werden.

 

Fazit

Alle Industrie-Lösungen von Kontron haben eine hohe Lebensdauer und wurden explizit für den Einsatz in Industrieumgebungen konzipiert – halten also auch langfristig Staub, Feuchtigkeit, Vibrationen und andere Einflüsse aus. Dank des modularen Ansatzes basierend auf Standardkonfigurationen und Standardkomponenten lassen sich individuelle Lösungen schnell und effizient erarbeiten. Die Vorteile eines Serienproduktes, wie etwa Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit und Kosteneffizienz bleiben erhalten.

 

Lesen Sie auch unseren Blogartikel "XXL-Industriemonitore: das zentrale Auge für die moderne Fertigung" aus dem Januar 2018.

Weitere Produktinformationen zu unseren Industriemonitoren und Panel-PCs finden Sie hier.

 

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