Industrie 4.0 und IoT treiben das Wachstum in der Fertigungsindustrie

Der Markt für Lösungen im Bereich Industrie 4.0, Internet of Things (IoT) und Industrial Internet of Things (IIoT) bleibt auch 2018 in Bewegung, prognostizieren die Marktbeobachter des Branchendienstes IoT Analytics. Neben den bereits etablierten Schlagworten, werden neue Hype-Themen wie Blockchain, Künstliche Intelligenz und Edge Computing sowie verbesserte Schnittstellen für IoT-Geräte die Entwicklung vorantreiben, so die Einschätzung der Experten.

 

 

Analysten weltweit gehen mit diesen Prognosen konform. Unisono gehen die unterschiedlichen Marktbeobachter davon aus, dass Unternehmen auch 2018 kräftig in Hardware, Software und IT-Services für Industrie 4.0 und IoT investieren. Bereits 2017 betrug das Plus allein in Deutschland rund 20 Prozent; für 2018 wird mit einem weiteren Zuwachs von mehr als 22 Prozent auf 7,2 Milliarden Euro gerechnet. Zu diesem Ergebnis kommt das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Pierre Audoin Consultants (PAC) aufgrund seiner Berechnungen und Analysen für den Digitalverband Bitkom.

 

Die stärkste Nachfrage erwarten die PAC-Analysten im Maschinen- und Anlagenbau. In diesem Segment verfügen die Unternehmen bereits über eine große Menge vorhandener Daten, die als Grundlage für eine effizientere Produktion notwendig sind. Industrie 4.0-Lösungen kommen nicht nur für die eigentlichen Produktionsprozesse, sondern zunehmend auch direkt in den Produkten zum Einsatz – das ist „smart fabrication“ bis zum Endprodukt. Damit werde den Kunden letztendlich ein deutlicher Mehrwert geboten, beispielsweise durch neue Dienstleistungen, wie eine durchgängige Überwachung oder eine intelligente Wartung, heißt es.

 

Ohne Cloud kein IoT

Die Partner Kontron und S&T leisten mit der Embedded Cloud schon heute einen wesentlichen Beitrag für die Weiterentwicklung modernster Produktionsprozesse. Ausgerichtet auf die Smart Factory, die ein zentrales Element für das Industrial Internet of Things (IIoT) ist, bietet die Embedded Cloud eine Vielzahl robuster Komponenten, die speziell für industrielle Anforderungen konzipiert wurden und sich in rauer Umgebung bewährten. Norbert Hauser, Vice President Marketing geht in seinem Blog-Beitrag zur diesjährigen Embedded World ausführlich auf das IoT-Angebot von Kontron ein.

 

Mit ihrem Portfolio unterstützen Kontron und S&T Fertigungsunternehmen dabei, in der Cloud eine Smart Factory-Umgebung zu realisieren und digitalisierte Produktionsprozesse zu etablieren Ein wichtiger Erfolgsfaktor sind dabei die Echtzeit-Datenverarbeitung und der umfassende Schutz aller Daten aus der angeschlossenen Fabrik. Auf diese Weise kann die produzierende Industrie vergleichsweise einfach Industrie 4.0 Umgebungen realisieren und IIoT-Konzepte umsetzen.

 

2018 – ein Jahr des Umbruchs

Dass IoT, IIoT und Industrie 4.0 mittlerweile gehörig Fahrt aufgenommen haben, ist nicht mehr zu leugnen. Die amerikanische Design-Agentur Infographic Design Team sieht 2018 sogar als wichtiges Übergangsjahr für den Durchbruch des IoT. Das Unternehmen hat auf der Basis seiner Erhebungen die sechs derzeit wichtigsten Trends ausgemacht, wie die Wirtschaftswoche vor wenigen Wochen meldete. Details zu den Marktsegmenten sowie den prognostizierten Umsätzen zeigt die folgende Infografik. 

 

 

Der Mensch bleibt auch in der Smart Factory ein wichtiger Faktor

Dass an der digitalen Fabrik kein Weg mehr vorbeiführt, belegt auch die Studie „Digital Factories 2020 – Shaping the future of manufacturing“, die das Beratungsunternehmen PwC kürzlich veröffentlichte. Demnach planen neun von zehn Fertigungsunternehmen in Deutschland die Vernetzung ihrer Produktion. Bei der Smart Factory gehe es nicht nur um Automatisierung, sondern auch um die Vernetzung komplexer Systeme, so die PwC-Studie. Dafür seien nicht nur ein hohes Maß an Kreativität erforderlich, vielmehr setze dieser Anspruch auch ein ausgezeichnetes Technikverständnis voraus. Das können die gut ausgebildeten Fachkräfte hierzulande besser und schneller umsetzen als in vielen anderen Ländern, so die Analysten von PwC. Auf diese Weise werde der Standort Deutschland gestärkt und Arbeitsplätze geschaffen, denn der Mensch wird in der digitalen Fabrik keineswegs überflüssig. Mitarbeitern werde keine Arbeit weggenommen, so die Marktforscher. Vielmehr werden sie in der Smart Factory von wiederholbaren und operativen Arbeiten entlastet. Mensch und Maschine werden in der Smart Factory in Zukunft Seite an Seite arbeiten und miteinander interagieren. Genau da liegen im Fertigungsbereich die Potenziale der Zukunft. 

 

Beitrags-Titelbild: fotolia-© nirutft

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