Fünf Business-Herausforderungen für Smart Factories (und wie man sie meistert)

 

Viele Hersteller treibt die Sorge vor Einbußen um, wenn sie ihre Produktion nicht digital transformieren - aber das ist leider nicht ganz so einfach. Wenn die Produktion - auch nur für einen Tag - ausfällt, können die Auswirkungen gravierend sein und einen potenziellen Umsatzverlust in Millionenhöhe nach sich ziehen.

 

Aus ergonomischer, ökonomischer und ökologischer Sicht sind Smart Factories das Modell, mit dem Hersteller eine echte digitale Transformation umsetzen können. Der Begriff "smart" umfasst dabei Unternehmen, die Daten und Informationen über den gesamten Product Life Cycle hinweg erstellen und nutzen mit dem Ziel, flexible Fertigungsprozesse zu schaffen, die schnell und kostengünstig auf Nachfrageänderungen im Unternehmen reagieren, ohne die Umwelt zu schädigen. Smart Manufacturing ermöglicht es, alle Informationen über den Herstellungsprozess zum richtigen Zeitpunkt, am richtigen Ort und in der richtigen Form über die gesamte Lieferkette und den gesamten Product Life Cycle hinweg zur Verfügung zu stellen.

 

Doch für viele Hersteller ist die smarte Fabrik immer noch eine unerreichbare Vision. Laut einer Studie von Capgemini aus dem Jahr 2017 haben zwar 76% der Hersteller einen laufenden Prozess zur Smart Factory initiiert oder arbeiten daran, aber nur 14% sind mit dem bisherigen Erfolg zufrieden. Trotzdem sollten sich Hersteller nicht von den Anforderungen überrennen lassen und zu viele gravierende Änderungen ohne richtige Beratung anstossen.

 

Stellen Sie sich vor, Sie sind ein Hersteller im Bereich Industrieautomation mit globalem Anspruch, der Lieferzeiten und Produktmassfertigung verkürzen muss. Werfen wir einen Blick auf fünf Herausforderungen Ihrer zukünftigen Smart Factory und einige Ideen, wie Sie diese meistern können.

 

Smart Factory Challenge 1: Sie brauchen mehr als nur Standardkomponenten

Art und Umfang ihrer Anforderungen bedingen, dass eine fachgerechte Anpassung an ihre Produktionsbedingungen von zentraler Bedeutung ist. Sie brauchen dazu einen professionellen Partner für programmierbare Logik und Routinen im Bereich Smart Manufacturing. Die Produkte müssen branchenübergreifend anpassbar sein und eine Vielzahl von Informationsflüssen integrieren, vom Backoffice bis hin zu Visualisierungs- und Steuerungssystemen in der Fabrikationshalle. Für Anwendungen, bei denen Standardprodukte nicht ganz passen, brauchen Sie einen Partner, der Ihnen modifizierte Standard- und Sonderausführungen anbietet, die auf die individuellen Anforderungen Ihrer Anwendung zugeschnitten sind. Sie sollten auch darauf achten, dass Sie die gleiche hohe Qualität, Robustheit und Langlebigkeit wie bei vergleichbaren Standardprodukten erhalten.

 

Smart Factory Herausforderung 2: Ihre Lieferkette ist komplex

Die Fähigkeit, eine komplexe Lieferkette zu vereinfachen, macht es möglich, wertvolle Ressourcen in die Entwicklung innovativer Produkte und Dienstleistungen zu investieren, um so schneller am Markt zu sein und Umsätze zu generieren. Um dies zu erreichen, benötigen Sie möglicherweise eine breite Palette von Lösungen in verschiedenen Konfigurationen, die über das hinausgehen, was von den meisten Technologieanbietern geliefert werden kann. Und da sich das globale Business immer weiter ausdehnt, muss auch die Lieferkette eine wachsende Zahl von geografischen Gebieten bedienen können. „Smart“-Produkte ermöglichen es Unternehmen,  einen laufenden und direkten Einblick in ihre Lieferketten zu haben und dabei gleichzeitig die Einhaltung internationaler Regularien nachweisen zu können. Auch können mithilfe leistungsstarker Suchmaschinen und eigener Codes Produktions- oder Vertriebschargen identifiziert werden.

 

Smart Factory Herausforderung 3: Lieferzeiten sollen reduziert werden

Um im heutigen Wettbewerbsumfeld erfolgreich zu sein, müssen Lieferanten die Erwartungen der Verbraucher an Schnelligkeit und Komfort erfüllen. Um dies zu erreichen, ist es wichtig, die Effizienz in der Lieferkette zu maximieren und letztendlich die Durchlaufzeit zu verkürzen. Dazu werden maßgeschneiderte Inventar-Programme, benötigt, die eine Lieferung innerhalb weniger Wochen ermöglichen und damit die branchenüblichen Lieferzeiten deutlich unterbieten. Dies hilft Entwicklungskosten zu reduzieren und ermöglicht schnelle Lieferzeiten auch für kundenspezifische Geräte.  Auch die Lieferkette langlebiger Produkte profitiert von den jederzeit aktuellen Einblickmöglichkeiten, die eine Roadmap-Planung möglich machen, wie z.B. der vorausschauenden End-of-Life-Sichtbarkeit und den letzten Kaufaktivitäten. So können Störungen im Produktionsablauf verhindert werden.

 

Smart Factory Challenge 4: Sie wollen Langlebigkeit der Produkte

Die langfristige Verfügbarkeit von Technologien trägt dazu bei, die Produkte so lange wie möglich in der Produktion zu halten und so Investitionswerte zu optimieren. Kontron  verfügt beispielsweise über einen erweiterten Verfügbarkeitszyklus mit globalen Return-to-Depot-Programmen, die ein effizientes Management von Ausfällen gewährleisten und so zu positiven Kundenerfahrungen in aller Welt beitragen. Durch unsere globale Präsenz können wir meist auch technischen Support in der gleichen Zeitzone anbieten, helfen Lieferzeiten zu verkürzen und persönlichen Service bieten.

 

Smart Factory Challenge 5: Sie haben strenge Anforderungen an Robustheit

Dies stellt kein Problem dar,  - extreme Robustheit ist fester Bestandteil vieler hochwertiger Produkte, darauf angelegt, Wasser, Staub, Stößen, Vibrationen und einer Vielzahl anderer unwirtlicher Bedingungen standzuhalten. Das nach Industriestandards gefertigte 'rugged equipment' ist darüber hinaus trotzdem jederzeit an die Bedürfnisse einer bestimmten Implementierung anpassbar.

 

Was sind Ihre aktuellen Herausforderungen, um Ihr Business „smart“ zu machen? Sind Sie schon auf dem Weg zu Lösungen?

Herzlichen Dank!

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