Mit Kontron’s neuen „Application Ready Platforms“ für die industrielle Automatisierung sparen OEMs Kosten und F&E Zeit

Mit Kontron’s neuen „Application Ready Platforms“ für die industrielle Automatisierung sparen OEMs Kosten und F&E Zeit

Kontrons Steuerungs- und HMI-Plattformen zeichnen sich u. a. durch Softings Profinet Stack sowie flexible, FPGA-basierte I/O Interfaces aus

Eching, Deutschland, 22. November 2011 – Zur SPS/IPC/Drives stellt Kontron zwei "Application Ready Platforms" für die industrielle Automatisierung vor, die bereits funktionsvalidierte Third-Party Hard- und Software-Komponenten von 3S, Altera, Microsoft, Softing, Wind River, Real-Time Systems sowie Linux als Building Blocks beinhalten.

Die vorintegrierten industriellen Demo-Plattformen kombinieren Visualisierung und Echtzeit-Steuerung auf einer einzigen virtualisierten Hardware. Die Plattformen zeichnen sich durch ihren umfassenden Softwaresupport sowie flexible FPGA Interfaces für z.B. Industrial Ethernet, Feldbusse oder GPIO aus. OEMs erhalten einen vollständigen First-Level- und Second-Level-Support für diese Kontron Plattformen. Zudem wird auch das gesamte Lizenzmanagement für Softing, 3S, Altera, Microsoft, Wind River, Real-Time Systems sowie Linux übernommen. Indem Kontron seinen Kunden alles aus einer Hand liefert, werden sie nach erfolgreicher Spezifizierung und Validierung ihres Systems von dem gesamten administrativen Aufwand befreit. OEM profitieren durch solche "Application Ready Platforms" von reduzierten Hardwareentwicklungs- und Softwareintegrations-Kosten und können sich so ganz auf die Applikationsentwicklung konzentrieren.

"Kontrons Demosysteme zeigen einen hohen applikationsspezifischen Reifegrad, der für viele OEMs von äußerst großem Interesse ist, da die verbauten Komponenten in sehr vielen industriellen Applikationen benötigt werden. Diese Komponenten waren bislang jedoch nicht mit validierter Kompatibilität aus einer Hand lieferbar. Dank Kontrons Erfahrung in der Software-Integration sowie durch unsere F&E-Kapazitäten hinsichtlich des Zusammenspiels dieser Standardkomponenten sparen OEMs wertvolle Zeit bei der Umsetzung ihrer spezifischen Systeme", erklärt Werner Ressle, Director Software & Software Services bei Kontron.

Unter TCO-Betrachtung kalkuliert Kontron mindestens 10 Prozent, oft bis zu 20%, Kosteneinsparungspotenzial gegenüber dem Einzelbezug und dem damit verbundenen Integrationsaufwand. Zudem plant Kontron diese "Application Ready Platforms" zusammen mit seinen Ökosystempartnern konstant weiter zu entwickeln und zu pflegen. OEMs erhalten so ganz automatisch Zugriff auf Upgrades, Patches und zukünftige Innovationen.


Die Demosysteme im Detail
Das erste der beiden Demosysteme kann beispielsweise als Qualitätskontrollsystem genutzt werden. Es basiert auf dem Kontron COM Express® FPGA Starterkit mit einem Altera Cyclone IV GX FPGA auf dem Carrierboard inklusive der erforderlichen HSMC-Karten von Altera für die FPGA I/Os. Sowohl die Softing Softwarestacks für Profinet und wie auch die Kontron Video Processing IP sind direkt im FPGA integriert. Zudem wurde über eine Real-Time System Hypervisor Implementierung das CoDeSys Laufzeitsystem für VxWorks mit virtualisiertem Windows 7 Client aufgespielt. Die beiden Laufzeitsysteme tauschen sich über virtualisiertes Ethernet aus, was die Portierung bisher getrennt betriebener Hardwaresysteme erleichtert. Über Profinet wurde ein Siemens SIMATIC ET200S I/O-Knoten mit acht digitalen Eingängen und acht digitalen Ausgängen angeschlossen. Die angesteuerten DC-Motoren führen Motion-Bewegungen durch, wie man sie beispielsweise bei Pick- & Place-Robotern kennt. Das GUI zeigt Kamera-Streams sowie die eigentliche HMI-Applikation. Verarbeitet werden in der Demoapplikation sowohl Sensor- als auch Kameradaten. Die Kameradaten werden zudem im FPGA komplett vorverarbeitet. Passende Standard-Video-Algorithmen wurden applikationsspezifisch integriert, so dass OEMs auch von reduzierten Kosten bei der Softwareintegration profitieren.

Das zweite Demosystem basiert auf dem PCIe/104™ Embedded Single Board Computer Kontron MSMST, der ein Multi-Chip Modul mit Intel® Atom™ E6x5CT Prozessor und Altera Arria II GX 65 Programmable Gate Array (FPGA) integriert. Die im FPGA implementierten GPIOs unterstützen einen Not-Aus, einen Entfernungssensor, eine Rundumkennleuchte sowie einen Metalldetektor. Das Demosystem eignet sich beispielsweise für All-in-One Lösungen zur Steuerung und Sicherung von Förderlinien in der Verpackungsindustrie. Der Wind River 1.3 Hypervisor, der die CoDeSys Runtime-Umgebung verwaltet, ist mit Echtzeit-VxWorks 6.8 sowie Linux OS ausgerüstet. Ein abgesetztes Windows HMI ist über Ethernet an das CoDeSys Laufzeitsystem angebunden. Ein Softing Modul für Echtzeit Profinet I/O Implementierungen ist an VxWorks über Profinet gekoppelt. Da dieses Modul auch weitere Industrial Ethernet-Anbindungen unterstützt, sind individuelle Implementierungen für OEM sehr flexibel auslegbar.

Weitere Informationen zu den Basis-Hardwareplattformen unter:
http://www.kontron.com/products/computeronmodules/com+express/com+express+basic/starterkits+and+evaluation+boards/com+express+fpga+starterkit.html

sowie
http://de.kontron.com/products/boards+and+mezzanines/pc104+sbc+and+peripherals/microspace+pc104+cpus/msmst.html

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